Geschriebenes Fundstück: „Unsere tiefste Angst“ von Marianne Williamson

Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist, daß wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten,
Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, daß ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.
Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.
Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewußt die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die anderen.

Von Marianne Williamson aus ihrem Buch „Rückkehr zur Liebe“.

Über dieses Gedicht haben wir uns heute in der beruflichen Reha unterhalten, wobei ich mich mit dem Coach für meine Interpretation auf Liebe oder die universelle Kraft einigte, anstatt über Gott zu sprechen.

Wie oft stellen wir unser Licht selbst wieder in den Schatten, aus Angst vor Zurückweisung? Aus Angst davor, nicht groß sein zu dürfen?

Mir begegnet dieses Verhaltensmuster häufig, in Bezug auf etwas, das ich mit Leidenschaft tue. „Na ja, ich tue das und das ganz gerne… ganz gut … ab und zu“ – obwohl ich dafür brenne! Warum? Weil allzu oft Kritik, Warnung, Zweifel darauf folgend. Eine gerunzelte Stirn, ein schüttelnder Kopf. Dann kann mein Gegenüber nicht nachempfinden, was ich fühle oder denke, oder hat eine andere Meinung dazu. Macht die Wahrheit des anderen nun meine Wahrheit schlechter? Nein, sie existieren nebeneinander, aber aus Angst lasse ich meine Flamme klein werden. Und so manches Mal ist dadurch schon ein Flämmchen erstickt. Menschen haben immer eine Meinung, egal wie wir sind und worüber wir sprechen.

Was aber passiert, wenn wir unsere Flamme lodern lassen? Wenn wir für unsere Themen brennen und über unsere Leidenschaften sprechen? Erst mal natürlich: Meinungen, klar. Hier und da kann Feuer aber auch übergreifen. Andere Menschen anstecken. Und das vielleicht nicht einmal mit dem eigenen Thema. Aber wir geben einander die Freiheit, zu leben. Und geben unseren Flammen gegenseitig die Luft, die sie benötigen.

Du bist nicht arrogant, wenn du dir deinen eigenen Fähigkeiten bewusst bist.
Du bist nicht eingebildet, wenn du etwas zu sagen hast und dich mitteilen willst.
Du bist nicht hochmütig, wenn du an dich und deine Pläne glaubst.
Du bist als Frau genauso wertvoll wie ein Mann.
Du bist als Kranker genauso wertvoll wie ein Gesunder.
Du bist als Kind genauso wertvoll wie ein Greis.

Lebt, lacht und geht raus für das, was ihr liebt!

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