CBD im Migräne- und Stress-Kontext

CBD ist immer mehr im Gespräch. Hier auf ein Nahrungsergänzungsmittel runter gebrochen, dort als Heilmittel angepriesen. Irgendwo dazwischen liegen meine Einschätzungen.

Aber von vorne: CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Es wird aus der Hanfpflanze gewonnen, wie auch das bekanntere THC. Beide (und es gibt noch viele weitere) sind so genannte Cannabinoide und unterscheiden sich in ihrer Wirkung maßgeblich. CBD ist legal als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und wirkt entspannend, THC ist illegal und wirkt berauschend. Und da hört mein Wissen zu THC auch schon auf, vielleicht habe ich grade deswegen CBD vorverurteilt und mich mehrere Monate hinweg gesträubt, mich überhaupt damit zu befassen. Ich bin nämlich ganz dankbar, wenn mein Geist wach und klar ist, auch Alkohol rühre ich u. a. aus diesem Grunde schon länger kaum mehr an.

Möglicherweise geht es dir jetzt, wie es mir vor etwa einem halben Jahr erging: Ich kam nicht so recht drumherum, las immer wieder von CBD und der möglichen positiven Unterstützung bei der Genesung von unterschiedlichen Krankheiten. CBD wird meistens über die Mundschleimhaut (Öl) oder über die Lunge (Liquid im Vaporizer) aufgenommen, erfahrungsgemäß stellt sich die Wirkung so nämlich am schnellsten und stärksten ein. CBD ist derzeit noch ziemlich teuer und es hat sich ein wahrer Produktirrgarten aufgetan. Ich rate jedem daher dazu, sich selbst so gut wie möglich zu informieren, empfehlen kann ich dazu besonders die Website CBD Ratgeber.

Nach meiner sehr intensiven Recherche habe ich mich dazu entschieden, ein CBD Öl zu testen. Ich begann mit der Dosis von 0-0-1 (morgens 0, mittags 0, abends 1 Tropfen). Nach drei Tagen 1-0-1. Nach weiteren drei Tagen 2-0-1. Das Prinzip dürfte klar sein. Es stellte sich schon am ersten Tag heraus, dass sich meine Anspannung reduzierte und nach ein paar weiteren Tagen erhöhte sich meine Konzentration, sicherlich auch als Folge daraus. Gewissermaßen wirkt es also in meinem Alltag mit Depressionen, PTBS und Borderline genesungsfördernd.

Seit ein paar Jahren habe ich Migräne Attacken. Das führte stellenweise dazu, dass ich insgesamt bis zu 9 Tage im Monat in meiner abgedunkelten Wohnung lag und im besten Fall schlief. Migräne ist leider noch nicht so weit wissenschaftlich erforscht, dass die Auslöser und genauen Prozesse klar festgehalten sind. Sie scheinen auch von Patient zu Patient sehr unterschiedlich zu sein, und nicht selten sucht Mensch jahrzentelang nach Linderung. Aufgrund von Wechselwirkungen kann ich Triptane („das“ Medikament bei Migräne) nicht mehr einnehmen. Ich hatte zwar den Wunsch, dass CBD mir hilft (da ich bereits davon gelesen hatte), aber den Glauben daran hatte ich nicht. Dafür litt ich zu dem Zeitpunkt zu sehr. Tatsächlich geschah für mich ein Wunder, als die Migräne Attacke anklopfte und es dank des CBD beim Anklopfen blieb. Ich habe vor Freude geweint. Seitdem ist CBD für mich auch ein Bedarfsmedikament, das ich während der Migräne drei mal täglich nehme.

Angeregt durch eine Unterhaltung mit meiner Psychotherapeutin versuchte ich das CBD nur noch zur „Migräne-Behandlung“ zu nutzen. Ich wollte zum einen herausfinden, ob ich tatsächlich keine Entzugs- oder Absetzerscheinungen habe (hatte ich nicht), und zum anderen interessierte mich, mich mal wieder ohne die entspannende Wirkung durch den Alltag zu bringen (möglich, aber wie bereits erklärt mit einem durchschnittlich höheren Anspannungsgrad). Es stellte sich heraus, dass die Einnahme von CBD tatsächlich sogar präventiv gegen die Migräne wirkt. Je nach Stressoren im Alltag habe ich mit CBD eine Attacke alle vier bis acht Wochen. Ohne CBD (nur bei Bedarf) wieder bis zu drei mal im Monat.

Ich bin sehr dankbar, CBD-Öl getestet zu haben und möchte es aus oben genannten Gründen nicht mehr missen. Mit meinem Produkt bin ich sehr zufrieden, aber ich habe mich bewusst dagegen entschieden, es in diesem Beitrag zu erwähnen, da er dadurch möglicherweise an Glaubwürdigkeit verliert – Werbung wird nicht immer gerne gesehen. Außerdem glaube ich nicht, dass dieses Öl das einzige/beste auf dem Markt ist (und es gibt mittlerweile auch für gut und wirksam befundene Kaugummis im Drogeriemarkt). Auf meinem Instagram Account habe ich das Öl vorgestellt, das ich nun seit 5 Monaten verwende, und natürlich darfst du mich auch kontaktieren, wenn du eine Empfehlung lesen willst. Du findest aber haufenweise davon im Netz, und wie ich schon sagte: Sich selbst schlau zu machen, gehört dazu.

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